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Sicherheit · 6 Min.

Drei Phishing-Maschen, auf die gerade Betriebe reinfallen

Urs Baumann · zuletzt aktualisiert 2026

Die meisten erfolgreichen Angriffe auf kleine Betriebe beginnen nicht mit einem genialen Hacker, sondern mit einer E-Mail, die echt aussieht. Hier sind drei Maschen, die uns im Alltag besonders häufig begegnen – und woran Sie sie erkennen.

1. Die gefälschte Rechnung

Sie bekommen eine Rechnung von einem Lieferanten, mit dem Sie tatsächlich arbeiten. Alles wirkt vertraut – nur die Kontonummer ist neu. Der Trick: Angreifer lesen mit und schlagen genau dann zu, wenn eine echte Zahlung ansteht.

Im Zweifel kurz beim Lieferanten anrufen – unter der Nummer, die Sie schon kennen, nicht der aus der E-Mail.

2. Die dringende Chef-Mail

«Bitte überweise noch heute diesen Betrag, ich bin in einer Sitzung und nicht erreichbar.» Solche Nachrichten setzen auf Zeitdruck und Hierarchie. Eine kurze Rückfrage auf einem zweiten Weg entlarvt sie fast immer.

3. Die Passwort-Warnung

Eine Mail warnt, Ihr Konto werde gesperrt, wenn Sie sich nicht sofort anmelden. Der Link führt auf eine täuschend echte Seite. Tippen Sie Adressen lieber selber ein, statt auf Links in E-Mails zu klicken.

Was hilft konkret

  • Ein zweiter Faktor beim Login – selbst ein gestohlenes Passwort nützt dann wenig.
  • Klare Absprachen im Team, wie Zahlungen freigegeben werden.
  • Im Zweifel fragen. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Betrieb gut abgesichert ist: Wir schauen das gerne mit Ihnen an und sagen ehrlich, wo es Sinn macht nachzubessern.

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